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Artikel aus 2011

HINWEIS: Wiederaufführung am 21.Mai, 20 Uhr, Gumpendorferstraße 67
Das Fest der Liebe
Die Chance der Jugend

BRIGITTE BÜNKER


Bericht über ein Theaterprojekt des Bundesrealgymnasiums (BRG) 6, Marchettigasse 3 in Wien, das die siebenten Klassen erarbeitet haben. Dabei wurden die Szenen mit Video- und Textmontagen auf Basis des gleichnamigen Stückes von Kum’ a Ndumbe III kombiniert.

Wiederaufführung: Samstag, 21. Mai 2011, 20.00 Uhr
Wo: Theater an der Gumpendorferstraße (TAG), Gumpendorferstraße 67



Initial D
as Theaterprojekt zu ausgewählten Szenen aus dem Stück „Das Fest der Liebe. Die Chance der Jugend“ (1968/70) von Kum‘a Ndumbe III., einem der bekanntesten zeitgenössischen Schriftsteller Kameruns1, wurde in vielschichtiger Weise von den Schülerinnen und Schülern aus 7A und 7B des BRG 6 erarbeitet und zur Aufführung gebracht. Die Vielfalt der Interessen, Begabungen und kulturellen Wurzeln dieser Schülerinnen und Schüler konnte in die inhaltliche und dramaturgische Konzeption einfließen, sodass die Aufführung am 2. Februar 2010  im Festsaal der Schule als kultureller Höhepunkt dieses Schuljahrs geplant wurde. Es geht in dem Stück „um Liebe, Verantwortung und Engagement im Wechselspiel Ich und Gesellschaft“ (Klappentext der Einladung). Das Theater-Projekt stand unter der Schirmherrschaft der UNESCO und wurde vom Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur (BMUKK) gefördert.

LEBENSWIRKLICHKEIT IM KONTEXT MIT LITERATUR


„Machen, was möglich ist!“ und „Freiwillig mittun!“ war die Devise der beiden professionellen ‚Theatermacher’ und Wissenschafter, die die Schülergruppe an den Nachmittagen des Wintersemesters 2010/11 betreuten. Stephan Bruckmeier2, verantwortlich für die Regie, und Margit Niederhuber, Dramaturgin, Wissenschafterin und Afrika-Expertin3,  sind der ganzen Schule mittlerweile ans Herz gewachsen und gern gesehene Gäste im Konferenzzimmer. Dank ihrem unermüdlichen Einsatz erhielten die Schülerinnen und Schüler der beiden 7. Klassen die einmalige Chance, sich ein Theaterstück professionell zu erarbeiten, Begleitszenen zu Texten, eigene Emotionen und Erwartungshaltungen gegenüber dem Vertrauten, gegenüber dem Fremden, in sprachliche Bilder umzusetzen, zu vertonen, zu skandieren, zu tanzen, zu inszenieren und - vorzuführen. 
Manch einer hat dabei die ‚Bretter, die die Welt bedeuten’, für sich und seinen zukünftigen beruflichen Werdegang entdeckt. 

Die Kernbotschaft des Stückes, die Transformation von Literatur, Geschichte und Wissen in gesellschaftliches Bewusstsein über die eigene Situation wie auch jene der anderen, ist vollauf angekommen. 
So entstanden parallel zu den sechs Szenen aus dem Originalstück sechs Doppelszenen; die jeweilige Doppelszene spiegelt die Thematik in einem neuen Kontext wider: jenem der Lebenswirklichkeit der Schülerinnen und Schüler. Es sind dies eigene Erfahrungen von Fremd- und Anders-Sein, von Liebe, Begehren, Zurückgewiesenwerden und eigenen Sehnsüchten nach Selbstbestimmtheit, kämpferischem Aufbegehren, Solidarität  und Freiheit. 
Eingangs („Prolog“) stellen sich die Schülerinnen und Schüler in kurzen Videoeinspielungen vor, erklären, was sie gut können und was gar nicht, lehnen ab oder beziehen Position. In jedem Fall sind sie ganz bei sich und sie selbst. Den Szenenhintergrund bilden Fotos der Schülerinnen und Schüler vor bunten afrikanischen Stoffen. Die Fotos wurden von all jenen Kindern und Jugendlichen der Schule aufgenommen, die angaben, einen Migrationshintergrund mit Afrikabezug zu haben, die Muster und Farben der Stoffe durften sie sich selbst auswählen.  
Die ersten tatsächlichen Szenen aus dem Stück lassen einen zuerst  aufhorchen: Das revolutionäre Pathos, aus der Entstehungszeit des Textes - der 1968er-Bewegung in Frankreich - erklärbar, entspricht der aktuellen Aufbruchsstimmung in Nordafrika und Ägypten, die gerade dort zurzeit von der Jugend ausgeht: Revolte zur Befreiung hin, hin zur Selbstbestimmung, zur demokratischen Freiheit. 

Kum’a Ndumbe III. ist 1946 in Kamerun geboren und stammt aus der Familie der Bele Bele, deren Vorfahren als Könige das Schicksal ihres Volkes vor und während der deutschen Kolonialzeit verantwortungsvoll mitgestaltet und leidvoll mitgetragen haben. Der Politologe, Historiker und Germanist verfasst seine Stücke im Stil des Dokumentartheaters der 1960er- und 1970er-Jahre und greift gerne auf traditionelle afrikanische Bräuche und Rituale zurück. So ist es beispielsweise das Motiv des Festes, an dem sich alle im Dorf beteiligen, das sich wie ein roter Faden durch viele seiner Stücke zieht. Das Fest symbolisiert die Stärke der Gemeinschaft im Gegensatz zu den von außen einwirkenden wirtschaftlichen Zwängen. 

LEBENSFRAGEN - LERNFRAGEN - BÜHNENFRAGEN


Das „Fest der Liebe“ führt uns ein Liebespaar vor: Die Liebe macht den Burschen unsicher - die verehrte junge Frau ist viel reifer und kämpferischer. Die Sprache des Stückes ist  bilderreich, beinahe hymnisch. Von der ersten Annäherung, von schmerzlicher Zurückweisung wird erzählt, von körperlicher und geistig-seelischer Liebe ist die Rede. Sexualität wird unumwunden angesprochen: „Willst du mit mir ins Bett gehen?“ Dass die Person durch Reduktion auf die ausschließlich körperlich-sexuelle Dimension entwertet wird, schmerzt  (Vergleich mit einem „Hemd, das man anzieht, wenn man es braucht und auszieht, wenn…“) Auch die Vorerfahrungen spielen bei der Partnerwahl mit: „Ich kenne meine Wege. Meine gegangenen Wege.“ Schließlich erscheint Liebe als ein bewusstes Übernehmen von Verantwortung, als ein bewusstes Engagement für das Du und als Bejahung des Lebens(„Nur er kann leben, der das Leben zu geben vermag“). 

Die im Anschluss an die Szene eingespielten Videoaufnahmen geben Diskussionsbeiträge der Schülerinnen und Schüler wieder, als sie das Thema Liebe und Partnerschaft im Psychologieunterricht besprochen haben. Offensichtlich ist ihnen die Sache noch nicht ganz geheuer. Verlegenheitsgesten sind häufig. Letztlich geben die meisten zu, dass sie sich noch „zu jung“ für eine feste Bindung fühlen und eine solche für ihr weiteres Leben auch nur schwer(„so lange“) auszuhalten wäre.
In der anschließenden Parallelszene zu dem Stück präsentieren die Schülerinnen und Schüler ein Lied, das sie in ihrer Runde spontan getextet und vertont haben (ein Mitschüler versucht sich bereits als Slam-poetry-Künstler). So ist der rührend patzige, selbstironische, alle angeblichen Auswahlkriterien der Facebook-Generation unterlaufende Rap mit dem Refrain „Ich liebe dich ... weil du stinkst!“ entstanden.

Wie in die Liebesszene das Thema Verantwortung eingeflochten ist, so wird auch in der Szene, die von politischer Gewalt, Barrikaden- und Straßenkampf gegen Repräsentanten der Macht berichtet, das verantwortungsvolle Engagement des Einzelnen für eine gerechtere, wahrhaftigere Zukunft verlangt: „Auch wenn sie uns alle totschlagen/ In dieser Welt voll Falsch und Betrug/ Sagt die Jugend mit ganzer Kraft: Nein!“. In der Parallelszene, einem Sprechgesang aus der Perspektive der Schülerinnen und Schüler, denen politische Repression glücklicherweise nicht mehr bekannt ist,  wird skandiert „Ich hasse dich….weil du respektlos bist, nicht zuhören kannst, mich nicht verstehst…“ - Das Thema Gewalt, Unterdrückung und Abwertung ist für sie anscheinend keineswegs erledigt. 

BRIEFE AN LUMUMBA


Die Folgeszene greift die Intentionen des Dokumentartheaters auf und bringt historisches Material über den Kampf um politische Unabhängigkeit einer ehemaligen belgischen Kolonie am Beispiel der Kongo-Krise 1960/1961 auf die Bühne. Vor dem Hintergrund einer Video-Einspielung über den jungen Ministerpräsidenten der gerade unabhängig gewordenen Republik Kongo Patrice Lumumba4 werden Briefe vorgetragen, die die Schülerinnen und Schüler der 7A an diese historische Figur adressiert haben. („Lieber Lumumba, ich bewundere deinen Mut, du hast uns Europäern verdeutlicht, was wir Afrika angetan haben“, „Afrika muss sich besinnen, dass nicht die westlichen Werte das Ziel sind“, „Du wurdest – wie du es geahnt hast - zum Märtyrer, doch frag ich mich, ob du, wenn du am Leben geblieben wärest, nicht mehr für Afrika hättest tun können.“)
Die Briefe der Schüler „an Lumumba“ zeigen, dass sie historische und politische Prozesse verstehen, in Worte fassen und auch in Beziehung zu ihrer Gegenwart setzen können. Es folgte eine Lesung von Lumumbas Abschiedsbrief aus der Haft vor seiner Ermordung am 17. Jänner 1961, also heute vor 50 Jahren, ein erschütterndes Dokument für den unbändigen Willen, einen afrikanischen Weg in Freiheit zu gehen zwischen repressiven politischen, wirtschaftlichen Abhängigkeiten einerseits und subtilen rassistischen Entwertungen andererseits ( „…denn ohne Würde gibt es keine Freiheit, ohne Würde gibt es keine Gerechtigkeit und ohne Unabhängigkeit gibt es keine freien Menschen!“ Patrice Lumumba).

Auf der Handlungsebene des Theaterstückes ist die Protagonistin dagegen die politisch mündige und selbstreflexive Führungs- und Lichtfigur, das geliebte  Mädchen, das schließlich auch dem männlichen Protagonisten seine Liebe gesteht. Nun haben sich beide für das gesellschaftspolitische Engagement  entschieden: „Addieren wir unsere Kräfte. Sagen wir der Welt, dass unsere Generation eine Generation der Jugend ist. Eine Generation der Jugendsolidarität.“  Die Liebe zueinander hat die beiden stark und verantwortungsbewusst auch gegenüber den anderen gemacht: „Indem ich dich liebte, lernte ich auch andere Menschen lieben.“  Beide wollen nun gegen Unterdrückung, Korruption und Gewalt kämpfen und eine bessere gerechtere Welt erschaffen. Trotz ihrer leidenschaftlichen Motivation wäre es aber falsch, sie als leichtgläubig oder gar naiv hinzustellen: „Wie kann ich aus meinen Fehlern lernen? Wie kann ich mein Leben neu gestalten, da ich Fehler habe?“

FEST DER JUGEND - FEST DER SCHULE


Das „Fest der Jugend“ schließt mit zwei fulminanten Tanzdarbietungen: dem Capoiera, getanzt von einem Schüler der 7A, einem akrobatischen Kampftanz, der unter brasilianischen Sklaven entstanden ist, und  einer Tanzchoreographie der Schülerinnen (sogar mit Bauchtanz) zum Lied „Waka Waka“ (Volkslied aus Kamerun, bekannt als Hymne der Fußballweltmeisterschaft in Südafrika 2010).

Das Publikum reagierte auf die Aufführung der Schülerinnen und Schüler mit stürmischen Begeisterungskundgebungen. Diese Begeisterung teilten auch die anwesenden Expertinnen und Experten des österreichischer Bildungswesens:  Mag. Susanna Prokopec, die Direktorin der Schule lobte vor allem die Darsteller: „Die Jugendlichen sind wirklich über sich selbst hinausgewachsen!“ Ähnlich beeindruckt zeigten sich Leiterin des Bifie-Zentrums Wien, Mag. Gabriele Friedl-Lucyshyn, der Vertreter der Austrian Development Agency (ADA), Dr. Helmuth Hartmeyer und besonders Dr. Christine Stromberger, die Vertreterin des Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur, die sich die Möglichkeiten einer oder mehrerer weiterer Aufführungen mit allen Beteiligten überlegt: „Man hat wieder einmal ein Beispiel vor Augen gehabt, was SCHULE auch leisten kann!“ 

Auf eine neuerliche Aufführung in einem für die jugendlichen Schauspieler angemessenen Zeitraum freuen sich natürlich alle Beteiligten - die Botschaft dieser Inszenierung könnte dann noch weiter hinausgetragen werden. Denn durch dieses Projekt ist klar geworden, dass die Jugendlichen „ihre Chance“ voll und ganz ergriffen haben. Sie haben sich auf die Auseinandersetzung mit dem Text, mit der Geschichte, eingelassen und sich dabei ein Stück weit selbst wieder gefunden. Eigene Sehnsüchte nach Liebe, nach Gemeinschaft und Zugehörigkeit, aber auch nach Veränderung sind gespielt und getanzt worden. So hat „Das Fest der Liebe“  alle, die an den Fotomontagen, dem Bühnenbild, der grafischen Gestaltung der Einladungsfolder, der musikalischen Umrahmung, der Kostüme, dem anschließenden köstlichen Buffet mit afrikanischen Rezepten freiwillig mitgewirkt haben, mutiger und reifer gemacht. 
Schüler und Schülerinnen auf der Bühne am Schluss

ANMERKUNGEN


1 Heinz Ludwig ARNOLD (Hg., 2006): Text und Kritik 9. Sonderband: Literatur und Migration, S. 167 ff.
Kum’a Ndumbe III. lehrte und lehrt als Historiker, Germanist und Politologe in Deutschland, Frankreich und Kamerun. Er stammt aus dem Königshaus der Bele Bele/Bell, ist Prinz und Throninhaber, seit 1973 veröffentlicht er, schreibt über 40 Jahren Theaterstücke, Gedichte, Erzählungen, Romane, Essays, wissenschaftliche Analysen und Streitschriften, v. a. auf Deutsch und Französisch, aber auch auf Englisch und Duala. Er war langjähriger Präsident des Schriftstellerverbands in Kamerun und Vizepräsident des Schriftstellerverbands zentralafrikanischer Staaten.
Kum’a Ndumbe III. ist 1946 in Kamerun geboren, wuchs in der afrikanischen Kultur auf, besuchte in München das Gymnasium und studierte in Frankreich. Er promovierte an der Universität von Lyon in Geschichte sowie in Etudes Germaniques. 1989 habilitierte er sich an der Freien Universität Berlin. 
Er pendelt als Grenzgänger zwischen Afrika und Europa. Seine Bücher und Lesungen geben Einblick in diese Wanderschaft zwischen den Kulturen. Der Autor veröffentlichte bislang mehr als dreißig Bücher, von denen etwa die Hälfte im Verlag Exchange & Dialogue vorliegt. Weitere Manuskripte in Französisch, Deutsch, Englisch und Duala entstanden im Laufe der Jahrzehnte und werden nun nach und nach veröffentlicht.
Lumumba II. (London, Juli 1968) Ach, Kamerun! Unsere alte deutsche Kolonie… (Lyon, Januar 1970), Kafra-Biatanga - Tragödie Afrikas (Lyon, Februar 1970);  Das Fest der Liebe - Die Chance der Jugend (Lyon, März 1970); Wettkampf um die Globalisierung Afrikas. An die Mitbürger der Einen Welt im anbrechenden 21. Jahrhundert – herausfordernde Reden zur Begegnung, Band I; Afrika ist im Aufbruch, Afrika ist die Zukunft. An die Mitbürger der Einen Welt im anbrechenden 21. Jahrhundert – herausfordernde Reden zur Begegnung, Band II;  Krisenprävention. Ein möglicher Weg aus Krieg und Genozid – Alternativen für die Entwicklungszusammenarbeit. Fallbeispiel: Die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit in Ruanda (Berlin/Kigali, 1996); Das Deutsche Kaiserreich in Kamerun. Wie Deutschland in Kamerun seine Kolonialmacht aufbauen konnte - 1840-1910. (Lyon, 1970); Was hat denn Goethe in Afrika verloren? Germanistik in Afrika zwischen Interkulturalität und Entwicklungstheorie (Kongress des Verbandes Afrikanischer Germanisten in Jaunde – Yaoundé, 1989); Nationalsozialismus und Apartheid. Rassenideologie und Geldgeschäfte in den Nord-Süd-Beziehungen 1933-1973 (Lyon, 1973).
2 Stephan Bruckmeier ist für internationale Regiearbeiten u.a. in Stuttgart und Nairobi bekannt. Seine kreative Herangehensweise an den Text hat in wechselseitiger Auseinandersetzung mit den Jugendlichen ganz neue Aspekte in den ausgewählten sechs Dialogsequenzen ausgelotet. (www.bruckmeier.info)
3 Margit Niederhuber ist Dramaturgin, Wissenschafterin mit Schwerpunkt außereuropäische Forschung und Kuratorin für zahlreiche Kulturprojekte mit europäischen Rundfunk- und Kulturorganisationen für Afrika und Europa.
(www.margit-niedermeier.com)
4 Patrice Lumumba  (geb. 1925, erm. 1961) ist bei dem Versuch gescheitert, die ehemals belgische Kolonie Kongo nach ihrer Unabhängigkeit 1960 in eine freiheitlich demokratische Republik umzuwandeln. Vor dem weltpolitischen Hintergrund des Kalten Krieges wurde er zwischen den Machtinteressen des Westens und jenen der ehemaligen Sowjetunion aufgerieben und kaltblütig ermordet, die während seiner Ermordung im Kongo stationierten UN-Truppen durften sich in den Konflikt nicht einlassen.

 
ZUR PERSON


Bild von Brigitte Bünker Mag. Brigitte BÜNKER ist stv. Chefredakteurin und Fachbereichsredakteurin für den Schulbereich und die Lehrer/innenbildung in Wien.
Sie ist AHS-Lehrerin für Deutsch und Geschichte und war langjährige Mitarbeiterin an der Abteilung für LehrerInnenbildung und Professionalisierungsforschung des Instituts für Bildungswissenschaft (Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft der Universität Wien); Lehrbeauftragte der Universität Wien für Fachdidaktik Geschichte


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