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Artikel aus 2005

Das bm:bwk fördert und unterstützt
Entwicklungsinitiativen an österreichischen Schulen

DORIS LESSIAK


In einer Reihe von internationalen Studien (TIMSS, PISA etc.) steht die mathematische und naturwissenschaftliche Bildung unserer Schüler/innen auf dem Prüfstand. Durch eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur wurde ein nachhaltiges Unterstützungssystem — IMST3 (1) — zur Förderung von Unterrichts- und Schulentwicklung sowie zum Aufbau von Qualitätssicherungsmaßnahmen für das österreichische Schulsystem entwickelt und installiert.



Initial D
afür finanziert das bm:bwk seit Beginn des Schuljahrs 2004/05 den Aufbau entsprechender Strukturen und den Einsatz geeigneter Maßnahmen, um so die Grundlagen für eine erfolgreiche Entwicklung des gesamten Schulsystems in Österreich zu schaffen.

FONDS FÜR UNTERRICHTS- UND SCHULENTWICKLUNG DIDAKTIK DER MATHEMATIK, NATURWISSENSCHAFTEN UND INFORMATIK


Innerhalb dieser IMST3 Initiative werden auch Mittel für die direkte und unmittelbare Förderung von innovativen Schulprojekten für Mathematik, Naturwissenschaften Informatik und für verwandte naturwissenschaftliche und technische Fächer bereitgestellt. Zu diesem Zweck wurde der Fonds für Unterrichts- und Schulentwicklung — kurz MNI-Fonds (2) — eingerichtet.

Der Fonds unterstützt organisatorisch und finanziell Innovationsprojekte an österreichischen Schulen der Sekundarstufe und schulbezogene fachdidaktische Forschung. Er trägt damit zur Erneuerung der Unterrichtskultur bei und unterstützt die professionelle Entwicklung der Lehrenden. Durch dieses Angebot sollen schulinterne oder schulübergreifende Lehrer/innenteams und einzelne Lehrkräfte angesprochen werden. die insbesondere in Schulen der 10- bis 15jährigen Innovationsprojekte durchführen möchten.
Im Schuljahr 2004/05 werden insgesamt 115 Schulprojekte gefördert, wobei sich diese Förderung sowohl auf direkte finanzielle Zuschüsse als auch auf organisatorische und fachliche Beratung für die Antragstellung sowie für die gesamte Dauer des Projektes bezieht.
Zusätzlich enthält dieses Förderpaket auch Weiterbildungsangebote für die Projektteilnehmer/innen.

Vom 1. März 2005 bis 11. April 2005 können für das kommende Schuljahr wieder Anträge eingereicht werden. Die Einreichung erfolgt ausschließlich auf elektronischem Wege unter http://imst.uni-klu.ac.at/mni/ . Zur Unterstützung bei der Antragstellung können die Projektnehmer/innen kostenlose Beratung in Anspruch nehmen.
Die Arbeit an den Projekten orientiert sich an für die Schul- und Unterrichtsentwicklung relevanten Schwerpunktsetzungen. Im Schuljahr 2005/06 werden folgende Schwerpunkte eingerichtet:

eLearning & eTeaching — Lernen und Lehren mit Neuen Medien
Grundbildung und Standards
Themenorientierung
Interaktion im Unterricht — Unterrichtsanalyse
Entdecken, Forschen und Experimentieren
Anwendungsorientierung und Berufsbildung

Diese Initiative bringt sowohl den Projektnehmer/innen, den Schülerinnen und Schülern als auch der Schule erhebliche Vorteile. Die Mitwirkung an einem MNI-Projekt fördert nicht nur die Professionalisierung im Lehrberuf, sondern liefert auch einen wesentlichen Beitrag zur Unterrichts- und Schulentwicklung.

REGIONALE NETZWERKE


Die Maßnahme 4 von IMST3 beschäftigt sich mit dem Aus- bzw. Aufbau von Regionalen Netzwerken in der Sekundarstufe. Mit der Einrichtung von regionalen Netzwerken werden vor allem drei Ziele verfolgt:

Steigerung der Attraktivität und Qualität des Unterrichts und der Schulentwicklung (Schwerpunktbildungen) in den Fächern Mathematik, Biologie und Umweltkunde, Chemie, Physik, Informatik, Geographie, Darstellende Geometrie und verwandter Fächer sowie fächerübergreifenden Initiativen in der AHS, BMHS/BS und an Hauptschulen. Die Ergebnisse und Inhalte des Projektes IMST² bilden den Orientierungsrahmen für die Unterrichts- und Schulinitiativen im Netzwerk (vgl. http://imst.uni-klu.ac.at)
Weiterentwicklung der Professionalität von Lehrer/innen
Einbindung möglichst vieler Schulen (Breitenwirkung)

Ein wichtiges Prinzip bei der Gestaltung ist die Nutzung von bestehenden personellen, institutionellen und materiellen Ressourcen in den Bundesländern.
Die Koordination eines Regionalen Netzwerks erfolgt durch eine regionale Steuergruppe, in der auf jeden Fall Vertreter/innen der MNI-Fächer (wenn möglich aus den jeweiligen Landesarbeitsgemeinschaften) und des Landesschulrates mitarbeiten. Darüber hinaus können Vertreter/innen des Pädagogische Institutes und der Pädagogische Akademie (in Zukunft Pädagogische Hochschulen), der Universität und ggf. weitere relevante Umwelten durch Delegierte vertreten sein oder bei gezogen werden.
Um eine nachhaltige Verankerung der Regionalen Netzwerke in dem Bundesländern zu fördern, ist die Unterstützung durch IMST3 daran gebunden, dass auch die jeweiligen Länder Ressourcen zur Verfügung stellen und dass ein jährlicher Bericht über die Aktivitäten und die Evaluation des Netzwerks erstellt wird. Die gegenseitigen Leistungen werden in einer jährlichen Vereinbarung zwischen IMST3 und dem jeweiligen Regionalen Netzwerk schriftlich festgehalten.

Zur Zeit bestehen drei Regionale Netzwerke in der Steiermark, in Wien und in Oberösterreich. Konkrete Vorbereitungsarbeiten laufen auch in Kärnten und Tirol.

Alle weiteren Informationen sind online unter http://imst.uni-klu.ac.at abrufbar. Für einen persönlichen Kontakt stehen Ihnen Ao. Univ.-Prof. Mag. Dr. Franz Rauch (Leitung): Tel: 0463/2700-6137; Mail: franz.rauch@uni-klu.ac.at und Mag. Isolde Kreis (Koordination): Tel.: 0463 2700-6135; Mail: isolde.kreis@uni-klu.ac.at zur Verfügung. Für Fragen hinsichtlich des MNI-Fonds wenden Sie sich bitte an das MNI-Sekretariat Tel: 0463/2700-6134 oder per Mail: sieglinde.demarle@uni-klu.ac.at.

ANMERKUNGEN


(1) Innovations in Mathematics, Science and Technology Teaching
(2) MNI — Mathematik, Naturwissenschaften und Informatik


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